Sei dankbar – Das verändert dein Leben!

„Im Ernst? Ich soll dankbar sein? Wofür das denn? Mein Chef brummt mir ständig Überstunden auf. Meine Frau nervt mich nur noch. Anstatt mal was Schönes für mich zu tun, erzählt sie mir nur ständig wie toll doch ihr Job läuft. An unserer Hypothek für unser Haus zahle ich bereits ewige Zeiten ab, und es ist immer noch kein Ende in Sicht. Und zu guter Letzt fahre ich immer noch die alte Klapperkiste, um zur Arbeit zu kommen. Eine Beförderung ist auch nicht in Sicht. Ich habe keine Gründe um dankbar zu sein. Bei mir läuft echt gar nichts momentan.“

Während ich diese Zeilen schreibe, werden heute …

  • 8,8 Millionen Menschen daran sterben, dass sie kein Essen auf den Teller bekommen
  • rund 8.000 Menschen sterben an der Autoimmunerkrankung Aids / HIV
  • 42% mehr Menschen verbrennen durch Feuer, als an gewalttätigen Konflikten (auch Krieg)
  • Viele Millionen Menschen müssen täglich um Wasser kämpfen
  • Jeder 9. Mensch geht heute Abend hungrig schlafen.

Du beschwerst dich über deinen Chef, der dich nicht befördert. Doch immerhin hast du eine Arbeit, und viele Menschen würden sich freuen Geld verdienen zu können.  
Deine Frau nervt dich? Es gibt mit Sicherheit einen einsamen Mann, der überglücklich wäre deine Frau zu haben, und sich abends mit ihr unterhalten zu können.
Viele der Menschen würden einiges geben, damit sie das Leben haben welches du führst.
Wenn du genug zu essen hast, einen Job, ein Auto und ein Dach über dem Kopf, dann geht es dir besser als ein Großteil der Menschen auf dieser Erde.

Wir sollten ganz bewusst dankbar sein für das was wir haben.

„Wenn du dich beschwerst, bist du nicht dankbar!“

Dankbarkeit verändert deine Einstellung zum Leben

Echte Dankbarkeit gibt dir ein völlig Neues Gefühl. Sie verändert deinen Blickwinkel und sorgt dafür, dass sich eine tiefe Zufriedenheit und Freude in dir breit macht.

Wer dankbar ist, der ist dankbar in der jetzigen Situation, denn echte Dankbarkeit ist nicht von äußeren Umständen abhängig. Jeder von uns hat Dinge in seinem Leben für die er dankbar sein kann. Sei es, in materiellen Dingen oder nicht materiellen.

Du kannst nicht dankbar und unglücklich zugleich sein.
Du kannst nicht dankbar und unglücklich zugleich sein.

Bestimmt kennst du Personen, die immer mit einer positiven Einstellung durchs Leben gehen. Wenn du sie genauer unter die Lupe nimmst, wirst du feststellen, dass sie genauso viele Probleme und Schwierigkeiten zu bewältigen haben, wie auch du oder andere Personen. Aber was macht dann den Unterschied?

Es ist ganz einfach: Du beschäftigst dich mit dem, worauf du dich konzentrierst. Wenn du mehr auf die Negativen Dinge in deinem Leben achtest, dann wirst du auch eine negativere Haltung entwickeln.

Wenn du mehr auf das achtest, was deine Frau nicht für dich tut, dass sie schon wieder an dir rummeckert, und das schon wieder kein Essen auf dem Tisch steht, wenn du nach Hause kommst…

Du übernimmst die Einstellung, auf die du dich konzentrierst. Halte dir die positiven Dinge vor Augen und spüre innerlich die Dankbarkeit für das WAS DU HAST. Dann wirst du ein tiefes Gefühl der Zufriedenheit spüren. 

Dankbar ohne Arme und Beine

Nick Vujicic kam ohne Arme und Beine auf die Welt. Sein Vater verließ kurz nach der Geburt den Kreissaal und seine Mutter konnte ihn lange nicht als Kind annehmen. Mit 8 Jahren versuchte er sich das erste Mal das Leben zu nehmen.

Heute sagt der Evangelist und Motivationsredner: „Ich habe die Wahl entweder wütend auf Gott zu sein, für das was ich nicht habe, oder Gott dankbar dafür zu sein, was ich habe.“

Wenn Nick Vujicic mit so einer positiven und dankbaren Haltung sein Leben genießt , dem Beine und Arme fehlen,  können wir das dann nicht auch? 

Schau dir doch mal das Video von ihm an:

Fang an für das was du in deinem Leben HAST, dankbar zu sein. Ganz bewusst!

Dein Dankbarkeitstagebuch

Du sagst jetzt vielleicht: „Okay Marco. Ein super Ratschlag den du mir gibst, aber wie soll ich das bitte konkret machen?“

Setze dich jeden Abend vor dem Schlafen gehen hin, und schreibe fünf Dinge auf, für die du am heutigen Tag dankbar sein kannst. Es müssen erstmal nicht mehr Punkte sein. Wichtig ist, dass du mit den paar Dingen beginnst, und sie dann JEDEN Abend aufschreibst.

Es werden zwei erstaunliche Dinge passieren:

  1. Es kann durchaus passieren, dass dir nicht viel einfällt am Anfang. Als ich damals angefangen habe in mein Dankbarkeitsbuch zu schreiben, fielen mir am ersten Tage nicht mehr als zwei Punkte ein, und dafür saß ich auch eine ganze Weile nachdenklich da. Ich hatte den Eindruck, dass der Tag sowieso ziemlich schlecht gelaufen war und wusste nicht was ich aufschreiben sollte. Wofür sollte ich schon dankbar sei.

    Am nächsten Tag fing ich bereits morgens an, darüber nachzudenken, was ich heute Abend aufs Papier bringen kann. Erstaunlicherweise stellte ich fest, dass ich so gut wie den ganzen Tag nur darauf achtete wofür ich dankbar sein kann. Das ist ein phänomenales Gefühl und ein unglaubliches Experiment. Probier es aus! Du wirst einen gewaltigen Unterschied merken und mit einer ganz anderen Einstellung deinen Tag verbringen.

  2. Du wirst merken, dass sich in deinem Leben vielleicht nichts großartig verändert. Kein Lottogewinn oder ein medizinisches Wunder. Aber in deinem Denken und deiner Haltung verändert sich etwas, und du fängst an für die Kleinen Dinge dankbar zu sein. Plötzlich merkst du abends, wie dir drei bis fünf Punkte nicht ausreichen werden, weil du für viele Dinge dankbar bist. Das wird dir die Augen öffnen, zu erkennen was du hast und dafür dankbar zu sein.

Ich bin dankbar … – Ein kleiner Gedankenanstoß 

  1. Ich bin dankbar für meine Arme und Beine, und dass ich mich ohne fremde Hilfe frei bewegen kann.
  2. Ich bin dankbar für meine wunderbare Frau, die mich schon so oft unterstützt hat und für mich da ist.
  3. Die Zeit mit meinem besten Freund heute Nachmittag hat mir wirklich gut getan. Ich bin einfach happy ihn zu kennen.
  4. Ich bin dankbar dafür, dass ich heute diese richtig schöne Rose geschenkt bekommen habe. 
  5. Ich bin dankbar für … 

Versuche nicht diese oder andere Listen zu kopieren. Wichtig ist, dass du für die Dinge in DEINEM persönlichen Alltag dankbar bist. Und selbst wenn es so banale Dinge sind, wie ein altes Foto, dass du gefunden hast oder dein Lieblingsmusikstück was heute zufällig genau in dem Café lief, in dem du gewesen bist.

Schreibe täglich NEUE Dinge auf, für die du dankbar bist und  FÜHLE die Dankbarkeit auch. Vielleicht fällt es dir am Anfang schwer, aber glaub mir, wenn du dich immer wieder mit den positiven Dingen im Leben beschäftigst, dann werden deine Gefühle irgendwann nachziehen. 

Dein Marco

Dir fällt es schwer, Gründe zu finden für die du dankbar sein kannst?
Dann lies meinen Text „22 Gründe für die du dankbar sein kannst“

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